Rathenow ( Semlin) - Berlin (74km)
Beschreibung
Unsere letzte Etappe sollte auch die längste werden. Zunächst fuhren wir von Semlin über Ferchesar nach Stechow, wo wir wieder auf den Havellandradweg trafen. Die Strecke war jetzt nicht mehr eben, sondern hatte auch einige kleine Hügel zu bezwingen.
Nach Kotzen kamen wir nach Senzke, wo wir dann den Radfernweg verließen, um auf der B5 einige Kilometer zu sparen. Ein entspanntes Fahren war hier auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens nicht möglich.
Nach ca. 5 km bogen wir in Ribbeck ab, um natürlich den berühmten Birnbaum zu besichtigen. Das Original von Fontane steht zwar nicht mehr, aber es wurde ein Nachfolger gepflanzt. Auch der Dorfplatz wurde schön gestaltet. Sehenswert neben dem Schloß, der alten Schule ist auch die Kirche. Er ist ein Touristenmagnet mit entsprechend vielen Besuchern.
Jetzt geht es den Havellandradweg über Berge weiter nach Nauen. Der Weg ist hier neu ausgebaut. Nach 10 km in Nauen angekommen, biegen wir auf die B273 ein. Hier führt der Radweg neben der Straße weiter. Nach 4 km verlassen wir den Havelradweg, um abzukürzen. Wir fahren auf der Straße Richtung Brieselang über die Autobahnbrücke und weiter Richtung Falkenhagen. Die Straße ist mäßig befahren und ist gut beschattet durch den umliegenden Wald. Wir befahren die Spandauer Straße, die ab Stadtgrenze zur Falkenseer Chaussee wird. Hier geht es viele Kilometer entlang der Hauptstraße bis wir endlich in den Altstädter Ring einbiegen und gleich darauf den S-Bahnhof Berlin-Spandau und damit unsere Endstation nach 5 Tagen und 374 km erreicht haben.
Ziemlich verschwitzt und erschöpft steigen wir in die S-Bahn und legen die letzten Kilometer zum Wohnort auf Schienen zurück.
Schwierigkeitsgrad
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