Hannover - Alfeld (69km)
Beschreibung
Es hat nachts wieder mächtig gegossen. Jetzt scheint es aber aufgehört zu haben. Start 09:00 Uhr.
Wir finden schnell den Leine-Radweg und fahren entlang des Marschsees und einer Vielzahl von Teichen. Überraschenderweise sind die geschlämmten Wege trotz des gestrigen Dauerregens gut befahrbar - von ein paar Pfützen und Schlammstrecken abgesehen. Eichhörnchen, Silberreiher, Störche. Wir stoßen auf die B 443, verpassen die Abfahrt vor der Leine links weg und landen dadurch in Koldingen - mit einem Stand für Kirschen und Heidelbeeren. Letztere kosten hier schon 5 EUR/Pfund.
Wir erreichen die Leine wieder in Ruthe - allerdings über die flache Höhe mit unangenehmen Seiten- und Gegenwind. Das Wetter hat bis jetzt gehalten. In Schulenberg verlassen wir den straßenbegleitenden Radweg und radeln schön durch die Leine-Au. Ein Rastplatz unterhalb Schloss Marienburg verleitet uns zum Mittag bei Bemmen und Heidelbeeren (12:00 - 12:40 Uhr bei km 33,6). Es folgen 8 km Radweg nur straßenbegleitend, davon ein mächtig langer Anstieg nach Elze.
Dafür gibt es in Elze (13:45 Uhr bei km 43,1) in einen Straßencafé Milchkaffee und Pflaumenkuchen. Nach Elze habe wir dann endlich separaten Radweg fernab der Straßen - und da es noch früh am Tag ist, beschließen wir in Gronau - eigentlich unser heutiges Etappenziel - weiter zu radeln. Auf dem Modellflugplatz von Rheden gibt es noch mal Streuselkuchen vom Bäcker aus Elze. Die beiden Gemeinden Rheden und Brüggen haben einen duften Radfahrerservice. Jeweils am Ortseingang hängt sichtbar am Radweg ein alter Fahrradrahmen mit einer Blechbox. Der enthält ein Infoblatt zur Geschichte der Gemeinde, den Sehenswürdigkeiten des Ortes, den Geschäften und sämtliche Übernachtungsmöglichkeiten in der Umgebung.
Aber wir haben uns bereits Ahlen als Ziel ausgeguckt. Leiter gibt es am Ortseingang kein solches Infoblatt. Wir fragen an einer Tankstelle nach einem Quartier für Radfahrer und es wird eine Pension im Nachbarort Hörsum empfohlen. Was man aber nicht gesagt hat, dass es bis dahin 4 km stetig bergauf geht (16:30 Uhr bei km 68,5). Dafür entschädigt uns das schöne Zimmer in einem Bettenhaus hinter dem Restaurant. Die Räder stehen sicher im Saal des Restaurants. Die Sonne kommt noch mal richtig raus und so können wir unsere Sachen und die kleine Wäsche auf dem Balkon zum Trocknen hängen.
18:00 Uhr Abendessen. Leider merken wir viel zu spät, dass derweilen draußen ein Schauer niedergeht und unsere fast trockenen Sachen wieder einnässt. Der Wetterbericht verspricht Wetterbesserung.
Schwierigkeitsgrad
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