Werben - Forst (64km)
Beschreibung
09:00 Uhr Start. Schöne Fahrt über die Dörfer bis an die Spree. Dann ist Deichradeln angesagt: Man könnte jetzt bis Cottbus auf dem Spreedeich weiterradeln. Aber der Fürst-Pückler-Weg macht eine große Biege über Peitz. Hinter der Stadt folgt ein schönes Teichradeln zwischen den Peitzer Fischteichen. Viele Schwäne und die gewaltige Kulisse des Kraftwerkes Jänschwalde im Hintergrund. Der Weg führt uns auf einen Hochdeich eines künstlich angelegten Flüsschens nach Süden. Dort macht uns der nunmehr heftige Gegenwind arg zu schaffen. Wir sind froh als der Radweg den Deich verlässt. An der Ampelkreuzung über die B 97 sollt man unbedingt 100 m links rein fahren. Wir sind in Lakama, ein Ort der schon weggebaggert ist. Dort befindet sich der interessante Aussichtspunkt Cottbus-Nord mit Blick in den aktiven Tagebau Jänschwalde - mächtig gewaltig, was hier ausgebaggert und wieder aufgeschüttet wurde. Bis 2030 soll das mal die Cottbuser Ostsee werden.
Wieder an der Spree geht es kurvenreich durch deren Auen. Der Radweg ist durch Pappelbaumwolle und Akazienblüten wie verschneit. Wir sind wieder begeistert von der naturnahen Einfahrt und Durchfahrt in Cottbus.
Wir sind alsbald im Landschaftspark Branitz, einer Schöpfung des Fürsten Pückler. Um aber das Schloss mit einer Ausstellung über den Fürsten oder die Pyramide, der Grabstätte des Fürsten zu besichtigen, muss man schieben. Das Radfahren ist in der Kernzone des Parks verboten.
Schöner Weg durch den Wald bis Klinge. Vorbei am Raubrittertor zum Aussichtspunkt. Dort bietet sich ein fantastischer Blick in unsanierte Teile des Tagebaus Jänschwalde. Steile Hänge mit Erosionsrinnen führen ins Wasser. Klar - dass da Lebensgefahr besteht.
Hinter uns braut sich was zusammen. Wir geben Gas um in unser Quartier in Forst an die polnische Grenze zukommen.
Schwierigkeitsgrad
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