Lauchhammer-West - Bad Liebenwerda (106km)
Beschreibung
10:30 Uhr sind wir an der Schwarzen Elster bei Lauchhammer-West, unserem Einstieg in den Fürst-Pückler-Radweg. Ich bin mit Ehefrau Waltraut und Radfreundin Conny am Vortag in Dresden gestartet und hinter Königsbrück übernachtet. Wir haben also schon 66 km in den Beinen.
Asphaltiertes Deichradeln an der „Braunen“ Elster. Durch die eisenhaltigen Abwässer der Tagebaue ist die Schwarze Elster braun und die Uferzonen sind nach dem höheren Frühjahrspegel wie verrostet. Auf der anderen Seite ist alsbald das IBA-Projekt Kraftwerk Plessa zu sehen. Es ist das älteste Braunkohlekraftwerk in Europa (1927 - 1992) und wurde als technisches Denkmal vor dem Abriss gerettet.
12:00 Uhr bei km 36,2 machen wir eingangs Elsterwerda Rast im Miniaturenpark und an der Windmühle. In Elsterwerda werden wir um das Zentrum herum geleitet, am Bahnhof vorbei, der von der Landseite einen angenehmeren Eindruck macht als vom Zug aus. Dann kommt die angekündigte Umleitung. Ich hatte mich vorige Woche bei der Touristinformation Elbe-Elster erkundigt, ob wegen der Deichbrüche während des Hochwassers im Juni vergangenen Jahres der Radweg wieder befahrbar sei. Ja, der Radweg sei nur noch an zwei Stellen unterbrochen. Die Umleitungen seien gut ausgeschildert. Das bestätigt auch ein entgegenkommender Radler.
Es geht über die Dörfer, außerhalb von bikeline. Manchmal haben wir den Eindruck, wir fahren wieder zurück nach Elsterwerda. Aber wir landen dann doch wieder an der Schwarzen Elster. Schönes schattiges Deichradeln. Vor Bad Liebenwerda kommt dann die 2. Umleitung, aber die ist nur kurz paar 100 m Umweg.
Wir nehmen Quartier in einem Hotel im Zentrum und nutzen das schöne Wetter zu einem Bummel durch die Altstadt.
Schwierigkeitsgrad
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